Hoffentlich sind Sie - und seid Ihr - gut ins neue Jahr gestartet, das allen Hoffnungen zum Trotz noch immer von der Corona-Pandemie geprägt ist. Das bedeutet für uns leider, dass wir uns auch 2021 erstmal nicht sehen und unsere „Else“ im Lokschuppen bleiben muss.
Im Hintergrund haben wir uns natürlich schon Gedanken gemacht, wie eine Wiederaufnahme unserer Fahrten aussehen könnte, wenn sich unser Alltag wieder etwas freier gestalten lässt. Natürlich wollen wir so bald wie möglich starten, aber auch kein Risiko eingehen. Nicht für unsere Fahrgäste und nicht für unsere Vereinsmitglieder. Am Anfang werden kurze Fahrten stehen, mit denen wir die Sehnsucht nach dem Dampf etwas stillen wollen. So ist es leichter, Abstände zu wahren, regelmäßiges Lüften sicherzustellen und so weiter. Ob das noch vor der Sommerpause sein wird oder erst im September, ist reine Spekulation. Aber wir werden bereit sein!

   
 
Aktuell ist unsere Geschäftsstelle nicht besetzt, Nachrichten auf dem
Anrufbeantworter und Mails können wir nur unregelmäßig abrufen!
   
 
Wenn die Pandemie-Lage sich nicht weiter verschlimmert, planen wir bereits jetzt unsere Aktivitäten für den Tag des offenen Denkmals, der 2021 am 11. und 12. September sein wird.
So bestünde die Gelegenheit, mal im Bw Schöneweide vorbeizuschauen und etwas Dampflok-Atmosphäre zu schnuppern. Ob der Herbst uns auch die Möglichkeit für ein Eisenbahnfest lässt, muss die Zeit zeigen. Zumindest haben wir in Vorfreude darauf schon mal die ersten Gedanken in die Planung investiert. Schon im Frühjahr werden wir die die denkmalgerechte Sanierung unseres Wasserturms abschließen. Saniertes Mauerwerk mit neuen Steinen und Fugen, ein neues Schieferdach und vor allem die wiederhergestellte Verkleidung des Wasserbehälters lassen den 29 Meter hohen Wasserturm in neuem Glanz erstrahlen.
   
 
Parallel arbeiten wir – natürlich unter Beachtung der Hygieneregeln – an unseren Fahrzeugen. Bei unserer Dampflok „Else“ – 52 8177 – steht in diesem Jahr die Hauptuntersuchung des Kessels an. Schon jetzt wissen wir, dass der Überhitzerrohrsatz erneuert werden muss. Zum Glück können wir davon ausgehen, dass das die einzige größere Reparatur sein wird. Aber auch dafür sind etwa 30.000 Euro erforderlich. Trotz der bereits geleisteten Unterstützung von Bund und Senat müssen wir auf Einnahmen weitgehend verzichten und sind daher für die Ausführung dieser Arbeiten auf Spenden mit dem Verwendungszweck „Erhalt historischer Fahrzeuge“ angewiesen. Ebenfalls gut vorwärts geht es bei der Aufarbeitung von „Elses“ Schwester, der 52 8173. Kessel, Aufbauten und Fahrwerk stehen vor der Komplettierung. Noch sehr viel zu tun ist dagegen bei unserem beliebten 1.-Klasse-Abteilwagen. Die 2020 begonnen Arbeiten erfordern viel mehr Aufwand, als anfangs gedacht. Gut 80 Betriebsjahre haben deutliche Spuren hinterlassen, nicht alles war von außen sichtbar. Einiges lässt sich nicht mehr ausbessern, sondern muss von Grund auf neu aufgebaut werden. Rahmen, Beblechung, Holzverkleidungen, Fußböden, Wasserversorgung, Fenster…immer wieder stoßen wir auf neue Herausforderungen.
   
 

Über Termine, Veranstaltungen und aktuelle Entwicklungen halten wir Sie und Euch hier auf dem Laufenden!
Herzlichst grüßt

Das Team von „Berlin macht Dampf“ / Dampflokfreunde Berlin e.V.

   
   
 

 
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