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Historische Fahrzeuge

Hier finden Sie eine Übersicht der Fahrzeuge, die bei uns im Einsatz sind. Ergänzende Information finden Sie in der rechten Scrollleiste.

Folgende Fahrzeuge kommen zum Einsatz auf unseren Fahrten:

Lokomotiven Betreuung durch
52 8177 Dampflokfreunde Berlin e.V.
03 1010 Eisenbahntradition Halle
119 158 Dampflokfreunde Berlin e.V.
E 18 047 Eisenbahntradition im Bw Halle P
94 1538 Eisenbahnfreunde Mittlerer Rennsteig


Reisezugwagen: Betreuung durch den
Verein Traditionszug Berlin e.V.
Traditionszug Berlin 5080 2426 604-3 Di
5080 2426 009-5 BCi (pdf.)
5080 2426 544-1 BCi - Sonderwagen (pdf.)
5080 2426 671-2 BCi (pdf.)
5080 2426 520-1 Bi (pdf.)

5080 2415 215-7 Bag (pdf.)
5080 2311 025-9 Bag (pdf.)
5080 8715 614-9 WRge - Speisewagen
5080 2815 126-6 Bghw

Traditionseilzug Zwickau 5080 9214 385-0 (pdf.)

5080 3811 641-3 ABüe (.pdf)
5180 8810 054-1 WRü – Speisewagen (pdf.)
5080 2811 100-5 Büe (pdf.)
5080 2811 101-3 Büe (pdf.)

Blauer Enzian 5180 1843 116-4 Ayse
5180 8881 900-9 WRüe
5180 1740 005-3 Aüe
5180 1740 006-1 Aüe


Beschreibung der Fahrzeuge

Dampflok 52 8177-9

Die Güterzug-Schlepptenderlokomotive, urspünglich mit der Nummer 52 4996 versehen, wurde 1944 von der Maschinenbau und Bahnbedarf AG, Zweigniederlassung Werk Babelsberg, als Kriegslokomotive gebaut.

Im Jahre 1966 erhielt die 52 4996 im Reichsbahnausbesserungswerk (Raw) Stendal eine Rekonstruktion und durfte sich fortan 52 8177-9 nennen. Die Lok kam ins Bahnbetriebswerk (Bw) nach Berlin-Schöneweide, wo sie bis 1991 für die Deutsche Reichsbahn im Einsatz war.

Die Dampflok gehört dem Verein Dampflokfreunde Berlin e.V. und darf seit 1994 bei Sonderzugfahrten zeigen, dass sie noch nicht zum alten Eisen gehört.

Diesellok 119 158-4 “U-Boot”
Mit dem Zusammenschluss der beiden Bahnen gab es noch einmal einen Versuch die Baureihe durch eine Modernisierung zu retten. Dabei wurde eine Fahrzeugserie vollständig modernisiert. Neben einer deutlichen Leistungssteigerung durch Verwendung anderer Motoren wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei den umgebauten Fahrzeugen auf 160 km/h heraufgesetzt, um die Loks auch im IC-Verkehr von und nach Berlin einsetzen zu können, da zu diesem Zeitpunkt noch viele Lücken im Hauptbahnnetz der DR klafften, die nicht elektrifiziert waren. Die Kosten der Modernisierung übertrafen fast den Preis für eine Neubaulok, sodass nach der ersten Serie der Versuch beendet wurde.

Die Fahrzeuge erhielten die Nummer BR 229 und waren die ganze Zeit in Thüringen beheimatet. Auch sie wurden 2000 außer Dienst gestellt. Einige 229er sind noch bei DB Bahnbau oder der Mitteldeutschen Eisenbahn GmbH (MEG, DB-Tochterunternehmen), im Einsatz zu finden.

2001 gab es noch ein letztes Angebot des betreuenden Werkes Chemnitz. Sie konzipierten eine weitere Rekonstruktion mit Umrüstung auf den neuen DB Einheitsführerstand und vielen Neuerungen. Das Einzelfahrzeug wurde 2003 dem DB Museum übergeben.

Klassische Standorte sind Erfurt, Berlin und Halberstadt, wobei Halberstadt einige Jahre keine Lok dieses Typs beheimatete. Erst 1994 mit der Abgabe der DR Baureihe 130 an DB Cargo wurden diese Baureihe wieder zugeführt. Inzwischen ist die Ära der Baureihe zu Ende gegangen. Alle anderen sind abgestellt oder verschrottet.
Das Werk Chemnitz versuchte noch einmal, eine Modernisierung vorzustellen und baute ein Fahrzeug nach modernsten Erkenntnissen um. Die Lok bekam einen Einheitsführerstand und wurde auf den aktuellen technischen Stand gebracht. Doch auch das verlängerte die Einsatzdauer der Baureihe nicht. Die Lok wurde dem DB Museum übergeben, und ist als 119 158-4 unter der Betreung der Dampflokfreunde Berlin e.V. im Einsatz.


Der Berliner Traditionszug
Die wegen ihres dröhnenden Fahrgeräusches als „Donnerbüchsen“ bekannten Personenwagen wurden ab 1923 in großer Stückzahl gebaut.
Anfang der 80-er Jahre wurden sechs zweiachsige sogenannte „Donnerbüchsen“ mit teilweise offenen Plattformen ausgewählt und von 1981 bis 1986 im Reichsbahnausbesserungswerk (Raw) Potsdam in den Auslieferungszustand der 20-er und 30-er Jahre versetzt. Verschiedene Kombinationen der drei Wagenklassen (2. bis 4. Klasse) untereinander und mit zusätzlichen Traglastenabteilen lassen die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der „Donnerbüchsen“ erahnen. Zum Zug gehören zwei Rekowagen der Bauart Bg.


Der Zwickauer Traditionseilzug
Die 2. - und 3. Klasse-Sitzwagen wurden als Reisezugwagen der Einheitsbauart der Deutschen Reichsbahn in den Jahren 1930 bis 1932 gebaut und entsprechen heute wieder äußerlich dem Originalzustand. Im Inneren wurde die Sitzplatzanordnung beibehalten. Leider haben vom Zwickauer Zug nur fünf Wagen „überlebt“. Sie kommen als Verstärkungswagen des Traditions- und Nostalgiezuges zum Einsatz.


Abkürzungen

Bw Bahnbetriebswerk
DR Deutsche Reichsbahn
Raw Reichsbahnausbesserungswerk